Neues aus dem Institut

Martin Mosebach kommt zur Matinée

Am 19. November kommt um 10.30 Uhr Martin Mosebach zur ersten Matinée dieses Winterhalbjahres ins Institut. Er wird aus seinem neuen Werk „Mogador“ lesen, das uns in die Abgründe Marokkos und in jene der Seele eines jungen deutschen Bankers führt. Im Anschluß an die Lesung gibt es natürlich auch Gelegenheit zu Rückfragen.





Tuba mirum spargens sonum: Christkönig, alleluja!

So könnte man das mittägliche Konzert am Samstag, dem 12. November, um 12 Uhr zusammenfassen. Das junge Leipziger Blechbläserensemble unter Leitung von Toni Fehse und unser Organist und Regens chori, Jonas Wilfert, lassen mitten im November festliche Klänge ertönen. Man versteht sie eigentlich nur richtig, wenn man die Trompeten, die zum Gericht rufen, trotz allen Schreckens als Verkündigung der Wiederkehr des Christkönigs versteht.


Bildvortrag über Chinas wachsendes Christentum

Am Montag, dem 7. November, hält Herr Michael Ragg um 19.30 Uhr einen Bildvortrag über Chinas wachsendes Christentum – also auch hier ein Blick auf die Ecclesia militans, die streitende Kirche auf Erden.







3. Bernhard Lichtenberg-Wallfahrt

Nach Christkönig, Allerheiligen und Allerseelen folgen die verschiedenen Kirchweihfeste im Monat November, die für die streitende Kirche auf Erden stehen.
Da fügt es sich gut, daß wir am Samstag, dem 5. November, wie letztes Jahr in die St. Hedwigskathedrale ziehen dürfen, um dort um 8 Uhr eine Wallfahrtsmesse zu Ehren des sel. Bernhard Lichtenberg zu feiern. Nehmen Sie diese Gelegenheit wahr und ziehen Sie mit uns zum Grab des Seligen.


Wunderbare Hill-Orgel-Tage

Eigentlich waren wir in jeder Hinsicht zu spät dran bei unseren 1. Internationalen Hill-Orgel-Tagen: Flugblätter und Plakate kamen im letzten Moment, und das eigentliche Konzertprogramm wurde, nachdem ein Drucker ausgefallen war, so ziemlich genau eine halbe Stunde vor dem ersten Konzert fertig. Aber unsere tausend Handzettel waren offenbar von Gemeindemitgliedern gut verteilt worden, und eine Meldung der Deutschen Presseagentur tat ihr Übriges. Selbst das „Neue Deutschland“ brachte eine kurze Notiz.

Es war wunderbar, vier großartige und ganz unterschiedliche Organisten innerhalb von vier Tagen an unserer Orgel zu hören: Gereon Krahforst begeisterte mit amerikanischen Komponisten und mit seinen überragenden Improvisationen. Unter Ivan Bosnars Händen und Füßen sprach unsere englische Orgel mit Buxtehude, Bach, Reger und Dupré nicht nur bestens Deutsch und Französisch, sondern sie konnte bei seiner kongenialen Improvisation auf einmal sogar Kroatisch. Die britischen Klänge von Elgar bis Howells, die Andrew Forbes aus der Heimat mitbrachte, müssen unserem Instrument natürlich ganz besonders gut getan haben. Unser Organist Jonas Wilfert bot beim Abschlußkonzert, das zur Mittagszeit am Samstag einen ganz anderen Hörerkreis anzog, einen Reigen von Improvisationen über das Kirchenjahr.

Wir wußten, daß wir ein wunderbares Instrument haben, aber jetzt ist es uns regelrecht in Fleisch und Blut übergegangen. Denn das Klangerlebnis in St. Afra ist ganz besonders: Durch die Anordnung des Hauptwerks und der beiden seitlichen Schwellwerke sitzt der Konzertbesucher in gewisser Hinsicht im Instrument und kann, wenn er möchte, auch noch den Organisten in voller Aktion beobachten. Von den täglich bis zu achtzig Besuchern kamen viele an mehreren Tagen hintereinander, und eine ganze Reihe der Gäste hatten wir vorher in St. Afra noch nicht gesehen. Beim kleinen Empfang danach kamen sie untereinander und mit den Künstlern ins Gespräch. Das abschließende Abendessen der Organisten und der Hausgemeinschaft war für jene, die dabeisein durften, ein weiterer echter Höhepunkt.

Es gäbe so viel zu berichten. Einstweilen verweisen wir nur auf einige Photos und auf die 2. Internationalen Hill-Orgel-Tage – Deo volente – im Jahr 2017 vom 16. bis zum 19. August.

Hilfe - wir sind gehackt worden!

Es war nichts Persönliches und auch nichts Antikirchliches. Netzkriminelle durchstreifen mit Automaten das Internet, um Websites zu finden, auf denen sie Schadsoftware installieren können. Damit versenden sie dann Spam-Emails, die uns und Ihnen die Postfächer verstopfen.

Ein solcher Angriff hat uns gezwungen, die gewohnte Website abzuschalten. Und da sie ohnehin erneuerungsbedürftig war, verbinden wir das Unangenehme mit dem Nützlichen: Es wird etwas Neues gebaut, und bis das fertig ist, gibt es nur diese provisorischen Seiten.

Für Ihre Unterstützung und Ihre Geduld schon jetzt ein herzliches „Vergelt’s Gott“!