Der Papst gibt der Kirche den althergebrachten Ritus zurück

Das Bild zeigt einen Priester, der den Kelch zum himmlischen Jerusalem erhebt7. Juli 2008

Wie gemeldet, hat das Presseamt des Vatikans heute das Motu Proprio "Summorum Pontificum" veröffentlicht, das der ganzen Kirche einen geregelten und unbehinderten Zugang zur althergebrachten Liturgie erlaubt. Deo gratias! Den Text des Motu Proprio und Hintergrundinformationen finden Sie - unter anderem - auf dieser Website www.summorum-pontificum.de .

Das Institut St. Philipp Neri freut sich darüber, daß unser Heiliger Vater, Papst Benedikt XVI. der Kirche den überlieferten römischen Ritus als "außerordentliche Form" des einen römischen Ritus zurückgegeben hat. Möge dieser mutige und großherzige Schritt ebenso weitherzig aufgenommen werden!

Die Kirchenmusik muß also die besonderen Eigenschaften der Liturgie besitzen, vor allem die Heiligkeit und Güte der Form; daraus erwächst von selbst ein weiteres Merkmal, die Allgemeinheit... Die oben erwähnten Eigenschaften...besitzt in hohem Grade auch die sogenannte klassische Polyphonie, besonders die der römischen Schule, die im 16. Jahrhundert durch Pierluigi Palestrina zu ihrer höchsten Vollendung geführt wurde..."

(Papst Pius X. Motu proprio "Tra le sollecitudini" über die Kirchenmusik vom 22. November 1903)

Wir danken Gott für Seine große Gnade und dem Heiligen Vater für seine Weitsicht. Aus diesem Anlaß werden wir nach dem Sonntagshochamt am 15. Juli um 11.45 Uhr ein feierliches Te Deum singen. Priester und Kleriker sind herzlich eingeladen, daran in Chorkleidung teilzunehmen. Als Ordinarium singt das Palestrina-Ensemble die Missa Papae Marcelli von Giovanni Pierluigi Palestrina. Außerdem wird in St. Afra die Möglichkeit gegeben, eine Dankadresse an Papst Benedikt zu unterzeichnen und bei einem kleinen Empfang das Glas auf dieses Ereignis zu erheben.

Unsere Gedanken gehen in diesen Stunden an jene, die seit langem auf diesen Tag warten: Möge Maria, die Mutter der Kirche, ihnen die Gnade erbitten, die Früchte ihrer Gebete und Opfer erlangen zu können!

Wir denken aber auch an jene, die wegen der neuen Freiheit in Sorge sind. Das Institut St. Philipp Neri zeigt seit nunmehr drei Jahren, daß ein gedeihliches Zusammenwirken von Bistum und Gemeinden mit einer Gemeinschaft, die den römischen Ritus in seiner außerordentlichen Form feiert, möglich ist. Dafür danken wir dem regierenden Heiligen Vater, Kardinal Castrillon Hoyos, Kardinal Medina Estevez und Kardinal Sterzinsky besonders.

Das Motu proprio ist ein Schritt in die Zukunft, der nicht nur unsere alten Gläubigen, sondern vor allem auch die Familien und jungen Leute freut. Die überlieferte Liturgie, durch die so viele zur Heiligkeit gelangt sind, gehört zum Schatz der Kirche, aus dem der Hausvater Neues und Altes hervorholt. Dankbaren Herzens rufen wir mit dem unvergessenen Papst Johannes-Paul II. allen zu: Habt keine Angst, öffnet die Tore für Christus!

Berlin, am Fest der hll. Cyrill und Method 2007

Für das Institut St. Philipp Neri

Dr. Gerald Goesche, Propst


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