Weihnachtskarte - Maria gravida

altDie Statue der Maria Gravida wurde von einem österreichischen Freund des Instituts gestiftet. Sie ist eine im Grödnertal geschnitzte und gefaßte Kopie eines gotischen Gnadenbildes von etwa 1400 aus Malta in Kärnten. Das zart gerötete Antlitz der jugendlichen Mutter ist geradezu naturalistisch. Ein nur an den Außenseiten gekräuselter Schleier umschließt ihr Gesicht. Die im Verhältnis zu den Maßen der Figur übergroße Rechte ist beredt erhoben: Es ist, als wolle die Gottesmutter sprechen und allen, die sich ihr nähern, Schweigen gebieten, denn sie birgt ein Geheimnis. In einem rechteckigen Kästchen, welches sich auf der Höhe ihres Herzens öffnet, ist das betende Jesuskind zu sehen, das sich anschickt, an Weihnachten geboren zu werden. Mit der Linken hält die Madonna die Tür zu diesem sonderbaren Schrein. Diese Tür entpuppt sich jedoch bei näherem Hinsehen als ein goldenes Buch mit roten Schließen. Die Botschaft ist klar: Das Wort – symbolisiert durch das Buch – ist Fleisch geworden. Das Institut St. Philipp Neri schätzt sich glücklich, eine solche Figur den Gläubigen in der Adventszeit zur Betrachtung vor Augen halten zu können. Gerade in einer Umgebung, in der der Pesthauch der „Kultur des Todes“ an so vielen Stellen zu spüren ist, können hier große und kleine Gläubige das Wunder der natürlichen Entstehung des Lebens bewundern. Wie viel größer ist das Wunder der jungfräulichen Geburt des menschgewordenen Gottes! Das in guter Hoffnung erglänzende Gesicht Mariens, das betende menschlich-niedliche Jesuskind in seinen gotischen Windeln zeigt die natürliche Seite des Geschehens auf anziehende Weise. Der schweigend Anbetung gebietende Gestus Mariens lenkt den Blick des Betrachtenden dann darauf, daß sie nicht vor allem deswegen selig zu preisen ist, weil sie den Herrn in ihrem Schoß getragen hat (vgl. Lk. 11, 27-28), sondern weil ihr Herz von allem Anfang an unbeeckt war und sie so das Göttliche Wort im Herzen empfing, bevor dessen menschlicher Leib in ihrem Schoß heranwuchs.


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