Oratorium: Thema Euthanasie

Porträtphoto
Andreas Lombard in St. Afra

Wir freuen uns am 19.4.2013, Herrn Andreas Lombard (vormals Andreas Krause Landt), Autor und Verleger, bei uns begrüßen zu dürfen. Im Anschluß an Messe und Komplet wird er um ca. 19:15 Uhr im Rahmen unseres wöchentlichen Oratoriums seinen Buchbeitrag „Wir sollen sterben wollen“ vorstellen. Danach ist die Möglichkeit zum Austausch bei Wein, Brot und Käse gegeben. Das Buch kann an dem Abend bei uns erworben werden. Näheres zum Autor finden Sie unter: www.die-entdeckung-des-eigenen.de.

Immer lauter wird nach Sterbehilfe gerufen. Das kommt der Politik entgegen. Der Pflegebedarf wird sich bis zum Jahr 2050 verdoppeln und vermutlich unbezahlbar werden. Dieses Problem soll der assistierte Suizid auf scheinbar sanfte Weise lösen.

Ein solcher Schritt der Politik würde verheerende Folgen haben. Das Wort »Sterbehilfe« ist ein verführerischer Euphemismus. Es gibt keine zwingende seelische oder physische Indikation für Sterbehilfe. Der Todeswunsch ist nicht der Tod. Aus dem neuen Angebot aber würde bald ein soziales Druckmittel werden, eine Pflicht, dem Gemeinwesen nicht länger zur Last zu fallen. Wir würden die Sterbehilfe nicht mehr loswerden. Denn sie verspricht die Macht über das Schicksal. Sie entspricht dem modernen Begriff vom Tod, der seine Zumutungen verdrängen und entmachten will. Aber es geschieht noch mehr: Sterbehilfe macht die Gewalt, die von anderen ausgeht, zur eigenen, angeblich selbstbestimmten Tat. Eine solche »Erlösung« wäre der Anfang einer neuen Barbarei. Sterbehilfe ist die Rückkehr zur Euthanasie.

»Man folgert aus der gesetzlichen Erlaubtheit des Suizid, dass auch die Beihilfe zu einer erlaubten Handlung erlaubt sein müsse. Nun ist aber der Suizid und der Suizidversuch nicht ›erlaubt‹, sondern nur nicht verboten, weil er nämlich überhaupt nicht in die Rechtssphäre gehört. Der Selbstmörder tritt einfach aus der Gemeinschaft der Menschen. Zur Beihilfe aber gehören zwei Personen. Sie ist ein zwischenmenschliches Geschehen, fällt deshalb in die Rechtssphäre und muss, solange jemand dieser Sphäre angehört, verboten und strafbar sein.« (Robert Spaemann)


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