Rundbrief 2015/2

heft 2-15Der neue Rundbrief des ISPN ist erschienen und berichtet wie immer aus dem Leben des Instituts. Wenn Sie noch nicht zu dessen Empfängern gehören, ändern Sie dies gerne, indem Sie eine Mail schreiben an: buero@institut-philipp-neri.de.

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Aus dem Vorwort:

Vergleiche, die auf allen Beinen hinken, sind manchmal die besten. Bisweilen kommt mir das Institut vor wie der Vestatempel im alten Rom, wo die dazu bestellten Priesterinnen einzig darauf zu achten hatten, daß das Feuer des Tempels nicht erlischt. Denn das wäre eine nationale Katastrophe gewesen. Natürlich sind wir keine heidnischen Priesterinnen, und das Feuer, das wir hüten, entfachen nicht wir, sondern der Heilige Geist. Inmitten der allgemeinen Ratlosigkeit in Kirche und Welt ist Er der Geist des Rates und der Stärke. Er entflammt die Gaben der Schöpfung und schenkt sie uns als Sakramente des Heiles zurück. Gerade im Getriebe der Hauptstadt wirkt die Welt, die sich die Menschen geschaffen haben, wie ein fensterloser, hermetisch abgeschlossener Raum.

Wenn die Furcht des Herrn der Anfang der Weisheit ist, was geschieht dann, wenn die großen und kleinen Lenker des menschlichen Lebens den Herrn nicht mehr kennen, geschweige denn fürchten? Die Unkenntnis Gottes, die Torheit der Experten, die nicht einmal etwas von der natürlichen Ordnung der Welt wissen oder wissen wollen, scheint nachgerade der Anfang des Wahnsinns zu sein. Längst wird sichtbar, daß die Leugnung des Naturgesetzes auch Recht und Gesetz zur Willkür verkommen läßt. Das zeigt sich in den Fragen der Familie, in den Fragen von Leben und Tod. Es ist nicht leicht, in einem Land zu leben, in dem man auf Kosten der Krankenkasse abtreiben kann, aber ein Bußgeld bezahlen muß, wenn man nach dem Essen im Restaurant auf der anderen Straßenseite eine Zigarette raucht. […]

Die Flüchtlinge, von denen so viel die Rede ist, kommen aus politischer Verfolgung und wirtschaftlicher Armut in ein geistig und geistlich ausgezehrtes Land, welches ihnen für eine gewisse Zeit materielle Betreuung bieten kann, das sie aber weder mit Kultur, noch mit dem Kult des wahren Gottes nähren kann.Wohin soll ein Mensch fliehen, wenn ihm vorgegaukelt wird, er könne nur vom Brot allein leben? Da sind die Märtyrer des Nahen und Mittleren Ostens ein großer Trost. Frühchristliche und mittelalterliche Szenen gelangen von den Stränden Afrikas oder aus den Kirchen Syriens und Pakistans via Internet zu uns. Menschen, die mutig und gesammelt ihr Leben für Christus geben, Menschen, die nicht verführt sind vom kurzen Wohlleben dieser Zeit, Christen, die nicht glauben, daß ihre Religion nur eine unter vielen sei.

Bei seinem Besuch im Institut hat Erzbischof Melki besonders von der Bedrängung der Christen Syriens berichtet und das Desinteresse der Länder des Westens beklagt. Diese Märtyrer sind unser großer Trost. Wir haben die Hoffnung, daß sie den Herrn anflehen, damit das Feuer des Glaubens in unseren Herzen wieder entfacht wird. [...]"


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