Film „Das Antlitz Christi“: Matinée I

langermatineDen Auftakt zu unseren Matinéen mit dem Regisseur Ingo Langner bildete am Samstag, dem 21.11.2015 um 10.30 Uhr sein Film „Das Antlitz Christi. Die Jesus-Trilogie von Joseph Ratzinger/ Benedikt XVI.“ (2015). Neben dem Film, dessen zwei Teile derzeit auch noch in der Mediathek des BR zu sehen sind (Stand November 2015, Teil I und Teil II), erzählte Ingo Langer viele aufschlußreiche und unterhaltsame Anektoden über die Entstehung und Wirkung der Filme. Die nächste Matinée findet am 16.1.2016 statt. Dann zeigen wir den Film „Benedikt XVI. Eine deutsche Geschichte“.

Für die hochwertige Vorführung der Vier Film-Matinéen „Das Antlitz Jesu Christi in Seinen Boten“ sorgt als Mäzen freundlicherweise die renommierte Berliner Medienfirma Cine Impuls. Das Institut Philipp Neri dankt besonders dem Geschäftsführer Herrn Olaf Richter für seine großzügige Unterstützung.

Zum Film: 2006, 2010 und 2012 publizierte Benedikt XVI. seine Jesus-von-Nazareth-Trilogie. Inzwischen ist das Werk weltweit in mehr als fünfzig Sprachen und in einer Millionenauflage verlegt worden. Im Vorwort des ersten Bandes sagt der Papst von sich selbst: „Zu diesem Jesus-Buch bin ich lange innerlich unterwegs gewesen.“ Was ihn lebenslang umtrieb, war die Frage, wo sich die Wahrheit über Jesus von Nazareth finden ließe. Und seine in Buchform gegossene Antwort lautet: Nicht die historisch-kritische Theologie bringt uns Jesus von Nazareth wirklich näher, sondern den wahren Jesus, den Christus des Glaubens, finden wir wie schon vor zweitausend Jahren im Evangelium des Neuen Testaments.

Daß diese Aussage für die Zunft der historisch-kritischen Theologen eine Provokation ersten Ranges darstellt, ist Benedikt XVI. nur allzu bewußt. Um eine faire Diskussion zu ermöglichen, hat er seine Trilogie nicht nur als Papst, sondern auch unter seinem weltlichen Namen Joseph Ratzinger veröffentlicht und stellt darüber hinaus eindeutig klar: „Gewiß brauche ich nicht eigens zu sagen, daß dieses Jesus-Buch in keiner Weise ein lehramtlicher Akt ist, sondern einzig Ausdruck meines persönlichen Suchens nach dem Angesicht des Herrn. Es steht daher jedermann frei, mir zu widersprechen. Ich bitte die Leserinnen und Leser nun um jenen Vorschuß an Sympathie, ohne den es kein Verstehen gibt.“ Wie Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. denkt, welche Argumente er für seine Wahrheitssuche ins Feld führt, welchen historisch-kritischen Thesen er widerspricht, mit welchen Begründungen ihm widersprochen wird, doch auch wo er die historisch-kritische Theologie durchaus schätzt, zeigt der Film „Das Antlitz Christi. Die Jesus-Trilogie von Benedikt XVI.“ auf sehr unterschiedlichen filmischen Ebenen anschaulich und differenziert. Sein Autor und Regisseur Ingo Langner hat sich selbst auf die Suche nach dem wahren „Angesicht Jesu“ begeben. Seine Suche hat ihn über Nazareth, Bethlehem und Jerusalem hinaus bis nach Südafrika geführt – und selbstverständlich auch in den Vatikan. Unterwegs ist er vielen unterschiedlichen Menschen begegnet, u. a. den Kurienkardinälen Kurt Koch und Gerhard Müller, dem Erzbischof Georg Gänswein im Vatikan, der Theologin Petra Heldt in Jerusalem, dem Missionsbenediktiner Pater Gerhard Lagleder in Mandeni in KwaZulu-Natal und in Leipzig dem („Papst“-)Maler Michael Triegel, dessen Gemälde im Film aus ungewöhnlicher Perspektive gezeigt werden. Darüber hinaus bietet der Film eine Fülle von Szenen und Impressionen, die das komplexe Jesus-Buch des zurückgetretenen Papstes auch für jene Zuschauer anschaulich werden lassen, für die theologische Debatten nicht zum täglichen Brot gehören.


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