Die Heiligen

Eine Versammlung der heiligen im himmlischen Jerusalem»Christus, den König der Martyrer, der Jungfrauen, der Bekenner, kommt lasset uns anbeten!«

So betet die Kirche fast allmorgendlich zum Beginn des Stundengebetes. Durch die Heiligen lernen wir ihren König Christus besser kennen. Das Christentum ist keine Buchreligion auch wenn es Evangelien, die Briefe der Apostel und das Alte Testamen hoch verehrt.

Das Christentum lebt zu allererst von der Fleischwerdung des Ewigen Wortes. Diese Fleischwerdung setzt sich gewissermaßen im Leben der Kirche fort, besonders im Leben der Heiligen. Um Jesus Christus besser kennen zulernen, um das Evangelium besser zu verstehen, brauchen wir die lebendige Auslegung durch die Heiligen. In jedem Heiligen leuchtet ein besonderer Zug des Lebens unseres Herrn Jesus Christus auf. Es ist, als ob man das unfaßbare Licht seiner Herrlichkeit durch ein Prisma als einen unendlichen Kranz von Farben sieht.

In der Gemeinschaft der Heiligen

Die Gemeinschaft der Heiligen ist eines der größten Güter der Kirche, des lebendigen Leibes Christi. Sie beglaubigen die lebendige Tradition und garantieren den Zusammenhalt über die Jahrhunderte und Jahrtausende. Sie haben Sitz und Stimme bei allen Entscheidungen und in jedem Konzil. Die, denen Gott bereits zugestimmt hat, kann keiner überstimmen.

Es gibt zahllose Heilige, die keiner von den Lebenden kennt. Die Kirche kann niemanden durch eine Erklärung zum Heiligen machen, aber sie kann herausfinden und feststellen, daß eines ihrer verstorbenen Glieder von Gott gewürdigt worden ist, seine Gegenwart zu genießen. Auf diese Weise stellt sie uns Beispiele vor Augen für den rechten Glauben und für ein gelungenes Leben.

Lebendige Vorbilder

Ihren Beispielen zu folgen wäre leicht - wenn sie nicht so verschieden wären. Aber die Heiligen, deren Namen und Gestalt uns nicht nur aus frühester Zeit und in legendenhafter Verhüllung überliefert sind, sondern die wir aus Ihren Werken und den Berichten darüber, aus ihren Büchern und aus ihren Briefen als Personen kennen und historisch fassen können, sind von der größten denkbaren Verschiedenheit. Sie zeigen, daß es wohl so viele Wege zu Gott gibt, wie es Menschen gibt - und daß es doch sichere Mittel gibt, zu erkennen, welche Wege zu Ihm hin führen, und welche von Ihm weg.

So sind die Heiligen unsere Vorbilder auf unserem Weg zu Gott. Nicht in dem Sinn, daß wir sie einfach nur sklavisch kopieren. Das würde uns überfordern und wäre auch gar nicht richtig. Aber wir lernen an ihnen, wie wir in unserem Leben, dem Wirken Gottes keine Grenzen setze - wie ich in meinem Leben Gott vor allem liebe und den Nächsten wie mich selbst.

Zeugen der Fleischwerdung

So weit geht die Fleischwerdung des Wortes, daß der Leib des Heiligen durch die vollkommende Vereinigung mit Christus geheiligt wird. Nach der Eucharistie und den Sakramenten verehrt die Kirche die Überreste, die Reliquien der Heiligen in besonderer Weise. Es gibt keinen christlichen Altar ohne Martyrergebeine. Die Heiligen sind so sehr eins geworden mit Christus, daß sie Anteil haben an seiner Mittlerrolle. Deshalb können wir uns voll Vertrauen um ihre Fürbitte an Sie wenden, die uns zu ihren Lebzeiten so nahe waren.

Das Institut Philipp Neri hat sich vorgenommen, auf dieser Website einen Beitrag dazu zu leisten, uns Lebenden die Heiligen wieder deutlicher vor Augen zu stellen und ihren Glauben und ihr Vorbild wieder stärker wirksam zu machen. Das Projekt ist noch in der Planungsphase - schauen Sie gelegentlich hier vorbei, wie es sich entwickelt.


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