Hl. Benedikt, Abt

Der hl. Benedikt von Norcia (Nursia) lebte von 480 bis 547, er wurde bereits unmittelbar nach seinem Tode als Heiliger verehrt. Seit dem 10. Jahrhundert war sein Todestag, der 21. März, sein Feiertag.

Lesungen:

Benedikt wurde in Norcia von vornehmen Eltern geboren; zu Rom studierte er die weltlichen Wissenschaften. Um sich ganz Jesus Christus zu weihen, zog er sich bei Subiaco in eine ganz tiefe Höhle zurück. Hier lebte er drei Jahre lang ganz verborgen; nur der Mönch Romanus wußte davon und brachte ihm das Lebensnotwendige. Als ihn einst der Teufel durch das Feuer der Begierlichkeit heftig reizte, wälzte er sich so lange im Dornengestrüpp, bis sein Leib voller Wunden war und das Lustgefühl durch den Schmerz unterdrückt wurde. Der Ruf seiner Heiligkeit drang jedoch auch von diesem Schlupfwinkel an die Öffentlichkeit, und so wählten einige Mönche ihn zum Leiter ihres Klosters. Sie waren jedoch ein freies Leben gewöhnt und wollten seine ständigen Mahnungen nicht hören und beschossen darum, ihn in seinen Trank Gift zu mischen. Als sie ihm aber den becher hinreichten, machte er das Kreuzzeichen darüber und der Becher sprang in Stücke. Daraufhin verließ er wieder das Kloster und zog sich in die Einsamkeit zurück. (4. Lesung)

Von Tag zu Tag aber kamen immer mehr Schüler zu ihm und so baute er zwölf Klöster und verfaßte für sie eine heilige Regel. Dann begab er sich nach Cassino; dort zertrümmerte er die Bildsäule des Apollo, der dort noch verehrt wurde, zerstörte den Altar und zündete den heiligen Hain an. Er errichtete daselbst eine Kapelle zu Ehren des heiligen Martin und eine Kirche zu Ehren des heiligen Johannes. Die Bewohner des Ortes und der ganzen Gegend unterrichtete er im christlichen Glauben. So nahm Benedikt von Tag zu Tag immer mehr zu an Gnade bei Gott. Er erhielt auch die Gabe der Weissagung und sagte die Zukunft voraus. Als dies der Gotenkönig Tortila erfuhr, wollte er einmal ausprobieren, ob das wahr sei, und er schickte seinen Kriegsobersten in königlicher Gewandung und mit großer begleitung voraus, der sich als König ausgeben sollte. Als Benedikt ihn sah, sprach er: Lege ab, mein Sohn, lege ab, was du trägst; denn es ist nicht dein. Dem Tortila aber sagte er voraus, daß er Rom erobern, über das Meer ziehen und nach neun Jahren sterben werde. (5. Lesung)

Einige Monate vor seinem Tode sagte Benedikt seinen Jüngern den Tag seines Hinscheidens voraus. Sechs Tage vor seiner Bestattung ließ er das Grab öffnen, in dem er beigesetzt werden wollte; am sechsten Tage ließ er sich in die Kirche bringen und empfing hier die heilige Komunnion; dann erhob er seine Augen zum Himmel, betete und hauchte in den Armen seiner Jünger seine Seele aus. Zwei Möche sahen, wie sie, angetan mit einem kostbaren Gewande, umgeben von hellen Lichtern, in den Himmel einging; oben stand ein Mann mit glänzendem, würdevollen Äußeren; der sagte: Das ist der Weg, den Benedikt, der Geliebte des Herrn, in den Himmel eingegangen ist. (6. Lesung)

Oration:

Herr, wir bitten Dich, die Fürbitte des heiligen Abtes Benedikt möge uns bei Dir empfehlen; was wir durch unser eigenes Verdienst nicht vermögen, das laß uns unter seinem Schutze erlangen; durch unsern Herrn.


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