Hl. Cyriakus und Gefährten

Am 8. August gedenkt das Brevier der hl. Cyriakus, Largus und Smaragdus, die 309 in der Verfolgung Diokletians den Märtyrertod erlitten. Der hl. Cyriakus wird als Patron gegen böse Geister unter die 14 Nothelfer gezählt.

Lesungen:

Darstellung im IkonenstilDer Diakon Cyriakus war mit Sisinius, Largus und Smaragdus längere Zeit in einen Kerker eingeschlossen. Er wirkte viele Wunder; so befreite er unter anderem Arthemia, die Tochter Diokletians, durch sein Gebet von einem bösen Geiste. Er wurde auch zum persischen König Sapor geschickt und rettete auch dessen Tochter Jobias von einem bösen Geiste. Nachdem er ihren Vater, den König, mit 430 anderen getauft hatte, kehrte er nach Rom zurück. Dort wurde der auf Befehl des Kaisers Maximian verhaftet und, mit Ketten gefesselt, vor seinen Wagen einhergeschleppt. Nach 4 Tagen wurde er aus dem Kerker geholt, mit siedendem Pech begossen, auf die Folter gespannt und schließlich zusammen mit Largus, Smaragdus und zwanzig anderen an der Salarischen Straße, bei den Gärten des Sallust mit dem Beile hingerichtet. Ihre Leiber wurden am 16. März vom Priester Johannes an derselben Straße bestattet; später, am 8. August, wurden sie vom Papst Marzellus und der vornehmen Luzina in Leinentücher gehüllt, mit kostbaren Salben einbalsamiert und auf das Landgut der Luzina an der Straße nach Ostia beim 7. Meilenstein von Rom übertragen. (4. Lesung)

Predigt des hl. Johannes Chrysostomus

Jeder weiß, daß vom Volke Gottes nach Gottes Ratschluß deshalb die Ruhmestaten der Blutzeugen gefeiert werden, damit ihnen die verdiente Ehre zuteil werde und uns durch Christi Gnade Vorbilder der Tugend gezeigt werden. Wenn wir diese Vorbilder so gefeiert sehen, können wir uns denken, welche Ehre erst im Himmel jener wartet, deren Geburtstage hernieden schon so feierlich begangen werden. Durch solche Beispiele können dann auch wir uns anregen lassen zu gleichem Mute, zu der gleichen Hingabe und Treue, damit wir mit Christi Gnadenbeistand kämpfen und den Feind überwinden können, und nach dem Siege dann mit den Heiligen im himmlischen Reiche uns freuen können. (5. Lesung)

Denn wer darf hoffen, den Lohn mit ihnen zu teilen, durch gleiche Lebensführung ihre Herrlichkeit zu erreichen oder anzustreben, wenn er nicht zuvor auch ihre Standhaftigkeit besitzt, ihnen in ihrer Treue folgt und ihre Kraft im Leiden nachahmt? Kann er ihnen auch im Martyrium nicht ähnlich werden, so kann sich doch ein jeder durch gute Werke solcher Ehre und Auszeichnung würdig erweisen. Denn der unendlich gütige Gott ist es, der den Seinen auf ihr Verlangen hin entweder das Martyrium oder ohne Martyrium die ewigen Belohnungen mit seinen Heiligen schenkt. (6. Lesung)

Oration:

Gott, Du erfreust uns durch die jährliche Feier deiner heiligen Martyrer Cyriakus, Largus und Smaragdus; gib uns huldvoll die Gnade, daß wir, die wir ihr Fest feiern, auch ihren Starkmut im Leiden nachahmen; durch unsern Herrn.


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