Hl. Franziskus

Der hl. Franziskus starb 1226 im Alter von 45 Jahren in Assisi. Er wurde bereits 1228 von Papst Gregor IX. heiliggesprochen. Sein Feiertag ist der 4. Oktober.

Lesungen:

Frenziskus predigt den VögelnFranziskus wurde zu Assisi in Umbrien geboren. Von frühester Jugend an widmete er sich wie sein Vater dem Kaufmannsstande. Als er eines Tages einen Armen, der ihn um der Liebe Christi willen um ein Geldstück gebeten hatte, gegen seine Gewohnheit abgewiesen hatte, da bereute er sofort seine Handlungsweise wieder und schenkte ihm reichlich Almosen. Von diesem Tage an versprach er Gott, keinem ein Almosen zu verweigern, der ihn darum bitte. Später fiel er in eine schwere Krankheit. Als er wieder zu Kräften gekommen war, begann er mit noch glühenderem Eifer, die Werke der Nächstenliebe zu üben. Er ging darin so weit, daß er vor Verlangen nach evangelischer Vollkommenheit alles, was er besaß, den Armen schenkte. Sein Vater war darüber sehr unwillig und führte ihn zum Bischof von Assisi. In dessen Gegenwart sollte er auf sein väterliches Erbe verzichten. Da legte Franziskus sogar die Kleider ab und überließ sie dem Vater. Er meinte dazu, nun habe er noch mehr Recht zu sprechen: Vater unser, der Du bist im Himmel. (4. Lesung)

Als er einst das Wort des Evangeliums hörte: Ihr sollt weder Gold noch Silber, noch anderes Geld in eurem Gürtel haben, keine Tasche auf dem Wege, keine zwei Röcke und keine Schuhe, da beschloß er, das als Lebensregel zu befolgen. Er zog also seine Schuhe aus und begnügte sich mit einem Rock. Mit zwölf Gefährten gründete er den Orden der Minderbrüder. Im Jahre 1209 ging er nach Rom, um vom Apostolischen Stuhl die Bestätigung seiner Ordensregel zu erwirken. Papst Innozenz III. Wies ihn, als er zu ihm kam, zunächst ab. Später sah er jedoch im Traume, wie der, den er abgewiesen hatte, mit seinen Schultern die einstürzende Lateranbasilika stützte. Da ließ er ihn wieder suchen und zu sich rufen, nahm ihn freundlich auf und bestätigte seine Gründung in vollem Umfang. Franziskus sandte nun seine Brüder in alle Weltteile, um das Evangelium Christi zu verkünden. Er selbst suchte eine Gelegenheit zum Martyrium und fuhr deshalb nach Syrien. Dort wurde er vom Sultan sehr gut behandelt; da er aber nichts ausrichtete, kehrte er nach Italien zurück. (5. Lesung)

Viele Klöster seines Ordens; dann zog er sich in die Einsamkeit am Alvernerberg zurück. Als er hier zu Ehren des heiligen Erzengels Michael ein vierzigtägiges Fasten begonnen hatte, erschien ihm am Fest Kreuzerhöhung ein Seraphim, der das Bild des Gekreuzigten zwischen seinen Flügeln hielt und ihm an den Händen, Füßen und an der Seite die Wundmale einprägte. Der heilige Bonaventura berichtet in seinen Schriften, Papst Alexander IV. habe in einer Predigt, der er anwohnte, erzählt, er habe diese Wundmale gesehen. Ob dieser Zeichen der höchsten Liebe Christi zu ihm genoß Franziskus bei allen die größte Verehrung. Nach zwei Jahren wurde er schwer krank; da ließ er sich in die Kirche St. Maria von den Engeln bringen; hier hatte er einst den Geist der Gnade von Gott empfangen, hier wollte er auch seinen Geist Gott zurückgeben. Dort ermahnte er seine Brüder zur Armut, Geduld und Treue gegen die heilige römische Kirche und hauchte während des Psalmes: Mit lauter Stimme rufe ich zum Herrn, bei dem Verse: Es warten die Gerechten mein, bis du mir wohlgetan, seine Seele aus am 4. Oktober. Da er durch Wunder verherrlicht wurde, sprach ihn Papst Gregor IX. heilig. (6. Lesung)

Oration:

Gott, Du hast deine Kirche durch die Verdienste des heiligen Franziskus mit einer neuen Ordensfamilie bereichert; gib, daß wir nach seinem Beispiel das Irdische verachten und allzeit uns des Genusses der himmlischen Gnadengaben erfreuen dürfen; durch unsern Herrn.


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