Liturgie

Der Priester teilt das Wasser mit der Hand kreuzförmig und spricht das vorgeschriebene GebetDas Institut St. Philipp Neri bildet für Priester und für Laien einen Raum, in dem die überlieferte Liturgie lebendig ist, einen Raum, der ganz von dieser Liturgie durchdrungen ist - also nicht nur punktuell auf die Feier der alten Messe beschränkt, sondern so, daß aus dieser Liturgie heraus das ganze Leben gestaltet und geformt wird. So bildet es eine katholische Oase, eine Zufluchtsstätte in Berlin.

In der Liturgiereform der letzten Jahrzehnte gibt es eine Tendenz, den Glauben auf ein intellektuelles Konstrukt zu reduzieren. So gewinnt man dann eine „Essenz“, von der man annimmt, daß man sie nachgerade in beliebige Formen eingießen kann - seien die jetzt pastoral entwickelt oder aus irgendwelchen kulturellen Praktiken abgeleitet. Aber so ist es nicht. Der Ritus wird nicht geplant, konstruiert und gemacht. Die Liturgie passt sich auch nicht „gegenwärtigen Wandlungen in Theologie und Glaubenspraxis an und sie steht auch nicht unter dem Primat einer „ökumenischen Orientierung“ – wie sollte sie gleichzeitig Reformierten und Orthodoxen gerecht werden wollen.

Der Ritus geht objektiv aus der Begegnung mit der Mensch gewordenen Gottheit hervor, und er soll alle Menschen zu Gott erheben. Mitzuhelfen, diese Objektivität des Ritus zu bewahren, der - in seiner ganzen historischen Bedingtheit - doch stets etwas vorgegebenes und nicht etwas gemachtes ist - darin besteht die ganz große Aufgabe des Instituts und aller, die sich der überlieferten Form verpflichtet sehen.

Und so will das Institut ein Ort sein, an dem diese Liturgie das ganze Leben bestimmt: Als sonntägliches Hochamt mit Gregorianischem Choral, öffentlich angekündigt und für jeden zugänglich. Oder als feierliche Vesper mit den großen Werken der Kirchenmusik - auch mit neueren, sofern es sich um gute und kirchliche Musik handelt. Aber auch mit Andachten und Prozessionen und den vielerlei anderen frommen Übungen, die sich im Lauf der Jahrhunderte als oft geringgeschätzte „Volksfrömmigkeit“ um den erhabenen Kern der Liturgie herum ausgebildet haben.

Es ist eine für die ganze Kirche wichtige Aufgabe, im öffentlichen Gottesdienst die ganze Tradition der Kirche aufzunehmen, ihren Reichtum darzustellen und so dazu beizutragen, das Leben der Kirche als ein Gewebe aus vielen Fäden in vielen Farben sichtbar zu machen, bei dem alles miteinander zusammenhängt.


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